Gewaltprävention

Gewaltprävention, Maßnahmen, Erfolge, Umsetzung, Methode, Hintergründe

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Was heißt Gewaltprävention?
  2. Wie ist die Situation in Deutschland? 
  3. Warum ist Gewaltprävention wichtig? 
  4. Was sind die Ziele der Sicher-Stark-Initiative? 
  5. Wo wird Gewaltprävention angeboten?

 

1. Was heißt Gewaltprävention?

 

Gewaltprävention ist ein Oberbegriff für Initiativen und Maßnahmen zur Vorbeugung und Prävention gewalttätiger Auseinandersetzungen, die Kinder im Umgang mit Konflikten schulen und zur Vermeidung und Bewältigung von Gewalterfahrungen befähigen sollen. An Grundschulen und in Kitas ist die Gewaltprävention ein wichtiger Bestandteil, der weiter ausgebaut werden muss.

 Gewalt tritt in verschiedensten Formen auf und hat für die Betroffenen oft schlimme Folgen. Unsere Gesellschaft ist nicht frei von Gewalt. Es spielt keine Rolle, welche Herkunft jemand hat, zu welcher Schicht er gehört oder wie alt er ist. Gewalt kann überall vorkommen. 

 

2. Wie ist die Situation in Deutschland?

 

Seit den letzten Amokläufen in Schulen ist die Situation angespannt. Angriffe auf Lehrerinnen und Lehrer und Schülerinnen und Schüler kommen bereits wöchentlich vor. 

Leider ist Gewalt viel subtiler, als wir sie in der Zeitung, im Fernsehen oder im Radio wahrnehmen. 

Dort wird über den Messerangriff auf eine Lehrerin berichtet, oder dass eine Schulclique einen Mitschüler zu Tode geprügelt hat, nur weil er die "falschen Klamotten" trug oder keine Drogen nahm.  

 

Fast überall gibt es auch einen ‚Klassendeppen‘, der beleidigt, gehänselt, bedroht oder sogar körperlich angegriffen wird.

Er verliert die Lust am Unterricht, will nicht mehr zur Schule, seine Noten verschlechtern sich. Hier setzt Sicher-Stark seit Jahren mit wirkungsvollen Methoden in der Grundschule und Kitas an, um ein harmonisches Miteinander herzustellen. 

 

 

3. Warum ist Gewaltprävention wichtig?  

Von Geburt an werden Kinder ständig behütet und bewacht. Im Laufe der Entwicklung lernen sie, einzelne Aufgaben selber zu übernehmen. Die Eltern helfen, dass ihre Kinder eine starke Persönlichkeit werden.

 

Im Kindergartenalter ergreifen Eltern weitere Maßnahmen, um ihre Kinder vor möglichen Gefahren zu schützen. Zum Beispiel erhält das Kind Schwimmunterricht, damit es schwimmen lernt und nicht ertrinkt. Es erhält Verkehrsunterricht, damit das Kind sich gefahrlos und sicher im Straßenverkehr bewegen kann. 

Aber wer vermittelt dem Kind Gewaltprävention?

Wer schult es, wenn es Konflikte hat, wenn es Gewalt erfährt, wenn es in der Kita oder der Grundschule gehänselt, gemobbt oder beleidigt wird? 
 

Was ist mit diesen Gefahren?  

Kinder und Jugendliche müssen in einer altersgerechten Art und Weise darüber informiert werden, dass es verschiedene Arten von Gewalt gibt. Sie müssen lernen, Grenzen zu setzen und zu erkennen, wie man in bestimmten Situationen sinnvoll reagieren kann.

Gelingt es, in der Kita oder Grundschule an einem Gewaltpräventionskurs teilzunehmen, kann dadurch das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein gesteigert werden. Denn wenn es diese Phase negativ erlebt, wird es vielleicht unsicher und ängstlich in die Opferrolle abgleiten.

Die positive Entwicklung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls entscheidet darüber, ob ein Mensch sich frei entfalten kann und zu einer starken Persönlichkeit wird. So wird er Ziele erreichen und ein glückliches und erfolgreiches Leben führen können.

Fehlendes Selbstbewusstsein und mangelhaftes Selbstwertgefühl können zu schlechten Leistungen in der Grundschule, in der Berufsausbildung oder  zu Perspektivlosigkeit und Isolation führen.



 

4. Was sind die Ziele der Sicher-Stark-Initiative?

 

Die Gewalt unter Kindern und Jugendlichen nimmt zu. Unsere Aufgabe ist es vor allem die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft zu schützen und dazu beizutragen, dass Gewalt verringert wird. Kinder haben ein Recht auf ein gewaltfreies Leben! Es ist besonders wichtig, sie dabei zu unterstützen.

Unsere Gewaltpräventionskurse sorgen dafür, dass alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl deutlich steigern. Dies wurde in Umfragen bestätigt.

 

Die Kinder bekommen die Möglichkeit, Konfliktsituationen erfolgreich zu meistern und ihr Leben gewaltfrei zu gestalten. Somit werden sie weder Opfer noch Täter von Gewalttaten.

Denn Gewalt an Lehrerinnen und Lehrern oder Mitschülerinnen und Mitschülern ist "„uncool‘ und sollte mit erfahrenen Methoden frühzeitig verhindert werden, da sind sich nicht nur die Sicher-Stark-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einig.   

 

Kurse für Gewaltprävention in Grundschulen und Kitas sind wichtig! 

Das gibt ihnen die nötige Sicherheit im Ernstfall; sie verlieren die Angst und lernen Zivilcourage, indem sie Konflikte bewusst deeskalieren.

Viel Spaß und Freude ist dabei der Schlüssel zum Erfolg im Sicher-Stark-Kurs . Denn Kinder lernen schneller, wenn sie in einer freundlichen Atmosphäre spielerisch an ernste Themen wie Gewaltvermeidung herangeführt werden.

Gewaltprävention in Kitas und Grundschulen 

5. Wo findet Gewaltprävention statt? 

 

Die Sicher-Stark-Kurse finden bereits in fast jeder Stadt in Deutschland statt.

Seit vielen Jahren finden in den Grundschulen und Kitas diese Sicher-Stark-Veranstaltung statt, aber auch die Wohnzimmerveranstaltungen sind sehr beliebt.

Im Pressebereich können Sie sich einen Überblick über die Vielzahl der Veranstaltungen verschaffen.

Aber auch im Elternforum, was nach bundesweiten PLZ aufgebaut wurde, finden Sie regelmäßig Veranstaltungen.